Recap

Das war die KKON digital 2021

2 Tage, 3 Tracks, 19 Vorträge, 4 Workshops – Kotlin pur!

Nach dem vielversprechenden Warm-up im April setzte die KKON digital 2021 einen drauf: rund 150 Teilnehmende tankten an 2 Tagen in 19 Sessions und 4 Workshops Kotlin-Wissen vom Feinsten. Auch wenn wir uns die erste Entwicklerkonferenz von Rheinwerk gerne live in Köln gewünscht hätten, bot die Online-Konferenz für jeden etwas: erfolgreiche Wege zum Java-Umstieg, sprachliche Highlights wie Koroutinen und Graphen-Datenbanken sowie jede Menge Praxistipps für den Kotlin-Alltag.

»Keep Kotlin fun!«

»Keep Kotlin Fun!« war die Devise des Tages. Speaker schalteten sich von allen möglichen Orten aus zu, die Video-Hintergründe gefüllt mit Gitarren, Lichterketten, liebevoll-nerdigen Accessoires oder einem Blick auf die persönliche, bis in die Ecken gefüllte Bücherwand. Auch in den Vorträgen sparte man nicht an unterhaltsamen Anekdoten aus dem Entwickleralltag. JetBrains Advocate Sebastian Aigner zeigte in seiner Keynote zur Eröffnung eine bunte Mischung aus Sprachfeatures, Librarys und Praxisbeispielen, die einem vielleicht nicht jeden Tag begegnen: vom Emoji-Generator bis zur IoT-Integration.

»Super gemacht. Visuell sehr schön umgesetzt (man merkt, dass ein Verlag im Hintergrund ist), alles an einem Platz und sehr gut bedienbar ... vorbildlich gut.«

Teilnehmer-Feedback

Von Java nach Kotlin – so gelingt der Umstieg

Die meisten, die mit Kotlin entwickeln, fangen wohl so an: mit Java. Und da gibt es die einen oder anderen Pain Points, über die Kotlin nur müde lächeln kann. Volkmar Vogel stellte in seinem Vortrag klar, wie sich Java-Probleme elegant mit Kotlin lösen lassen, inklusive Live-Coding. Philipp Hauer präsentierte seine Best Practices für gutes Unit Testing – denn das darf bei der professionellen Softwareentwicklung nicht fehlen.

Koroutinen, DSLs, CDC: Futter für Kotlin-Profis

Ein Füllhorn an Wissen schüttete Sascha Mäkler rund um Koroutinen aus, André Diermann gewährte Einblick, wie sich Kotlin in Projekten und Teams erfolgreich einführen lässt. Und hochprofessionell wurde es mit den Themen Contract Based Testing und DSLs: Die Vorträge von Werner Eberling und Frank Scheffler wurden frenetisch gefeiert, auch wenn sich der Tag in Track 1 da schon dem Ende neigte.

»Mastering API Visibility von Márton Braun war ein absolut super Vortrag. Extrem hohes Niveau mit sehr gutem Wissenstransfer und tollem Abstraktionslevel.«

Teilnehmer-Feedback

Brandneu und jetzt schon auf der KKON: Jetpack Compose

Ganz klar: Der Liebling der KKON war das noch junge GUI-Framework Jetpack Compose: Es bringt einfach so viel mit, was Entwickler sich wünschen. Gleich zwei Vorträge waren dem Thema gewidmet: Thomas Künneth zeigte, wie man mit deutlich weniger Code Android-Architekturen entwickelt; Daniel Bälz gab einen praxisnahen Einblick in Praxis und Technik von Jetpack Compose for Desktop.

Sich in die App-Entwicklung zu stürzen, hat allen Beteiligten richtig Laune gemacht, sei es auf Android oder auf dem Desktop. Zwar steckt die Cross-Plattform-Entwicklung mit Kotlin noch in den Kinderschuhen, aber Alexander von Below und Michal Harakal begeisterten die Teilnehmenden mit allem, was schon jetzt praktisch möglich ist.

Kotlin ist nicht nur App-Entwicklung!

Google schwört in der aktuellen Android-Entwicklung auf Kotlin, aber das heißt nicht, dass das Backend auf der KKON zu kurz kam. Spring Boot wurde präsentiert, und für JPA, Hibernate & Co. gab es mit dem Vortrag von Marcus Held ein echtes Highlight in Track 2: viele Tipps und Tricks, wie man mit den konzeptuellen Mismatches, die es zwischen JPA und Kotlin nun einmal gibt, umgehen kann – immer ganz konkret mit Codebeispielen. Marcel Dohnal präsentierte auf der KKON das Webframework Ktor im Einsatz. Im Live-Coding erstellte er eine REST-Schnittstelle und vermittelte viele bewährte Lösungen und zeigte mögliche Stolperfallen.

»Mein Talk war ein großer Spaß, und die rege Resonanz im Chat hat mich sehr gefreut.«

Marcus Held, grandcentrix

Spannend: Der Blick über den Tellerand! Quarkus hatten bestimmt die meisten nicht auf dem Schirm, schon gar nicht im Einsatz in der Kotlin-Welt. Umso spannender war der Vortrag von Meike Felicia Hammer, der sich um resiliente Microservices drehte. Und auch, wenn man nach Michal Harakals zweiten Vortrag an diesem Tag immer noch keine Compiler-Plugins selbst schreiben möchte: allein der Blick in die Möglichkeiten war Gold wert.

Aber dabei blieb es nicht: Auch für Microservices und Cloud gab es einen erhellenden Deep Dive (ein Highlight in Track 3), und sogar Graph-Datenbanken waren dabei – mit einem Überblick zu 10 Datenbanksystemen am Markt, im detaillierten Vergleich und im Zusammenhang mit Kotlin (konzeptuell, lizenztechnisch, mit Codebeispielen … alles drin). Abgerundet wurde die thematische Vielfalt durch Andreas Ohrems Blick auf Plugins, Shortcuts und Tools in Android Studio. Wann erhält man schon einmal so viele praktische Tipps auf einmal?

Aufzeichnungen von allen Tracks

Bei den zahlreichen Vorträgen war es praktisch unmöglich, den Konferenztag ohne Überschneidungen spannender Themen zu verbringen. Für die Teilnehmenden steht deshalb die gesamte Konferenz als Aufzeichnung zur Verfügung – jederzeit und immer wieder lassen sich so alle Vorträge live on tape verfolgen.

»Toll organisiert! Ihr hattet auch unter der Pandemie zu kämpfen und habt das Event trotzdem an den Start gebracht. Das Präsent, welches an die Firma geschickt worden ist, war ebenfalls einfach cool. Danke danke danke! Ich bin nächstes Jahr wieder am Start.«

Teilnehmer-Feedback

Bevor die Online-Konferenz ihre digitalen Tore öffnete, hatten tags zuvor bereits die – ausverkauften – Praxisworkshops stattgefunden: 4 ganztägige Sessions, in denen die Teilnehmenden ganz tief in spezielle Kotlin-Themen eintauchen konnten. Ob sie ihr Wissen speziell für den Java-Umstieg vertiefen wollten, ihre Kenntnisse rund um Unit Testing verbessern oder eine Einführung in die Funktionale Programmierung mit Kotlin suchten: der ganze Tag stand im Zeichen der Kotlin-Praxis.

Die KKON digital – ein voller Erfolg

Es steht fest: die Rheinwerk Konferenz für Kotlin war ein Erlebnis. Ganz abgesehen von den pandemischen Irrungen und Wirrungen, die bis zum digitalen Startschuss anhielten, sind wir glücklich mit dem lehrreichen Ergebnis und freuen uns, dass auch das Feedback der Teilnehmenden so positiv war.

Die KKON hat eindrucksvoll gezeigt, wie spannend, unterhaltsam und herausfordernd die Welt der Softwareentwicklung sein kann!

Danke!

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei all jenen bedanken, die diese Online-Konferenz möglich gemacht haben. Zuallererst bei denen, die an der Konferenz und an den Workshops teilgenommen haben. Und natürlich bei unseren Speakerinnen und Speakern: Ihr habt mit Eurem Wissen den Tag zu einer echten Rheinwerk-Entwicklerkonferenz auf hohem Niveau gemacht! Und nicht zuletzt danken wir JetBrains – für die Unterstützung und für Kotlin!

Darüber hinaus gilt unser Dank allen, die uns für diese Konferenz unterstützt haben: das Regieteam um Robert Kleine, die Sponsoren MATHEMA, REWE digital und grandcentrix, unser Partner heise, das Team von SCOOCS, mit dem wir die KKON-Lernplattform realisiert haben, sowie alle Helferinnen und Helfern, die diese beiden Tage rund um Kotlin ermöglicht haben.

Schicken Sie uns Ihre Recaps!

Wie haben Sie unsere Konferenz erlebt? Senden Sie uns Ihre Recap-Artikel und Blogbeiträge per E-Mail an konferenz@rheinwerk-verlag.de – wir nehmen sie gerne hier mit auf!

Nach der Konferenz ist vor der Konferenz

Das nächste Event haben wir schon in der Pipeline: Im Herbst 2022 geht es weiter mit der KKON! Abonnieren Sie unseren Newsletter oder unsere Social-Media-Kanäle auf Facebook, Twitter oder Instagram. Wir halten Sie dort auf dem Laufenden.

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